Mobile-First Index: Google stellt um

Mobile Endgeräten werden immer häufiger für die Google-Suche genutzt. Deshalb hat Google zum 1. Juni vom Desktop-Index zum Mobile-First-Index gewechselt. Das heißt, Webseiten werden jetzt künftig hinsichtlich der Funktionsfähigkeit der mobilen Version untersucht und bewertet. So sollen bei Suchanfragen die besten Ergebnisse auf Mobilgeräten angezeigt werden.

Durch den Wechsel zum Mobile-First-Index wird jetzt die mobile Webseite vom Googlebot zuerst gecrawlt und bewertet. Seiten mit reinen Desktop-Auftritten werden auch weiterhin indexiert. Aber es kann Nachteile im Ranking mit sich bringen, weil die Nutzererfahrung gegebenenfalls schlechter eingestuft wird.

Wer seine mobilen Inhalte aus Gründen der Usability abspeckt, läuft damit Gefahr mit dem entsprechenden Inhalt nicht mehr in der Suchmaschine gefunden zu werden, auch wenn der Inhalt relevant ist. Dabei geht es um die Nutzung von Responsive Designs, mobile Usability sowie eine korrekte Implementierung der dynamischen Bereitstellung von Inhalten.

Seitenbetreiber sollten sich daher um eine optimale mobile Version ihrer Seite kümmern. Dabei sind Faktoren, wie Dateiformate, Metadaten oder Serverkapazitäten ausschlaggebend. Ausführliche Hilfestellung dazu gibt Google für Webseiten-Betreiber in seinen Anleitungen.

Außerdem gibt es die Möglichkeit die eigene Webseite auf die Optimierung für Mobilgeräte zu prüfen. Dafür stellt Google ein kostenfreies Tool bereit.

Quelle und weitere Informationen:
www.marconomy.de
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